Selbstständig oder Unternehmer:in – was willst du sein?

Warum dieser kleine Unterschied kolossale Auswirkungen auf dein Leben haben kann

Worum geht’s?

“Ich bin selbstständig, ich habe mein eigenes Unternehmen.” – oft höre ich diese Aussage ein einem Atemzug gesprochen. Im deutschen Sprachraum wird zwischen beiden Begriffen kaum unterschieden. Und doch besteht zwischen “selbstständig” und “Unternehmer:in sein” ein riesiger Unterschied. Wenn du diesen Unterschied für dich einmal erfasst hast, kann dein Leben als Inhaber:in eines eigenen Business eine völlig neue Qualität gewinnen. Was der entscheidende Unterschied ist und warum nicht jeder Unternehmer tatsächlich Unternehmer ist – darum geht es in diesem Artikel.

Der gemeinsame Nenner: Warum Menschen ein Business starten

In unserer westlich geprägten Welt verbringt die überwiegende Mehrheit aller Menschen einen Großteil ihres Lebens damit, etwas zu tun, das andere Menschen von ihnen fordern. Sie verpflichten sich via Arbeitsvertrag dazu, bestimmte Tätigkeiten auszuführen und gewisse Verantwortungen zu übernehmen. Der Vorteil dieser Lebensweise ist ein regelmäßiges Einkommen, so dass man sich im Idealfall keine Sorgen um die Finanzierung des eigenen Lebens machen muss. Viele angestellte Menschen sind auf Gebieten tätig, die für das Wohl der Allgemeinheit sehr nützlich sind.

Es gibt aber auch Menschen, die ihren Beitrag zum Wohle Aller auf eine andere Art und Weise leisten wollen. Diesen Menschen sind die Werte persönliche Freiheit und Selbstbestimmung oftmals wichtiger als der Wert Sicherheit. Zu dieser Personengruppe gehören die meisten Selbstständigen und Unternehmer:innen.

5 unternehmerische Motive

Genau genommen gibt es nicht zwei sondern mindestens fünf verschiedene (ökonomisch geprägte) Möglichkeiten, wie Menschen auf eine selbstbestimmte Art und Weise ihr Leben gestalten können.

Schon vor über 100 Jahren hat der Sozialökonom Joseph Alois Schumpeter untersucht, welche Motive Menschen dazu bewegen, Unternehmer zu werden. In seinem frühen Werk “Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung” trifft er eine schlaue Unterscheidung zwischen vier unternehmerischen Wesenszügen. Demnach gibt es:

  1. Verwalter (“Wirte”)
  2. Händler (“Arbitrage-Profiteure”)
  3. Investoren (“Kapitalisten”)
  4. Schöpferische Unternehmer (“Entrepreneure”)

Ergänzen wir mit

5. Selbstständige

eine zusätzliche Gruppe von Menschen, dann haben wir eine ziemlich vollständige Liste von Möglichkeiten, die im allgemeinen Sprachgebrauch unter “Selbstständigkeit” verstanden werden. All diese Menschen eint der Wunsch, ihre Lebenszeit selbstbestimmt zu gestalten. Doch es gibt deutliche Unterschiede in den Motiven dieser Akteure:

Verwalter

Als Verwalter oder “Wirte” bezeichnet Schumpeter Personen, die ein eigenes Unternehmen besitzen und dieses in bereits vorgefertigten Strukturen betreiben, ohne großartige Veränderungen zu bewirken. Viele Kinder, die den Betrieb (zum Beispiel die Pension oder Gaststätte) ihrer Eltern übernehmen, handeln nach dem Motiv des Verwalters. Ihr höchstes Ziel ist es, alles beim Alten zu Belassen. Das kann so lange gut gehen, bis sich etwas in der Außenwelt verändert. Ein neues Lokal eröffnet in der Nähe, ein Konsumententrend versiegt, neue Technologien ersetzen oder verändern das Geschäftsmodell.

Händler

Als Arbitraging wird das Ausnutzen von Preisunterschieden ohne zusätzlichen Energieaufwand zur Erzeugung von Gewinn bezeichnet. Arbitraging ist das Motiv der Händler:innen. Sie kaufen Waren oder Informationen preiswert ein und verkaufen diese an anderer Stelle teurer. Das hört sich vielleicht ein bisschen nach Übervorteilung und Abzocke an. Doch Händler können durchaus einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft leisten, indem sie die Versorgung mit wichtigen Handelsgütern organisieren. Das Problem der Händler ist, dass ein universelles Bestreben existiert, bestehende Unterschiede auszugleichen. Wenn an verschiedenen Orten für eine bestimmte Ware große Preisunterschiede bestehen, werden immer mehr Händler versuchen, davon zu profitieren. Die Folge ist, Einkaufs- und Verkaufspreise gleichen sich immer weiter an. Deswegen ist der Handel bestrebt, Monopole und Kartelle zu errichten, um bestehende Preisunterschiede aufrecht zu erhalten.

Investoren

Schumpeter unterscheidet in seinen Werken klar zwischen Investoren, die er Kapitalisten nennt und Unternehmern. Menschen verschiedener politischer Überzeugungen werfen beide gern in einen Topf, was ich persönlich sehr bedauere. Denn das scheint mir ein Grund zu sein, warum Unternehmer sein in Deutschland nicht unbedingt als etwas Positives wahrgenommen wird. Ein Investor riskiert privates Geld und stellt es Unternehmen zur Verfügung in der Hoffnung, dass diese damit den Wert des Unternehmens steigern. Von dieser Wertsteigerung des Unternehmens wollen Investor:innen profitieren. Sie stehen dabei in der Regel außerhalb des Unternehmens und bringen sich theoretisch selten selbst ein. Praktisch kommt es auf die tatsächlichen Machtverhältnisse zwischen Investor:in und Unternehmer:in an. Fällt dieses deutlich zu Gunsten des Investors aus, bestimmt dieser nicht selten maßgeblich die Strategie und Ausrichtung des Unternehmens, in das er investiert hat.

Schöpferische Unternehmer: Entrepreneure

Schon Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Schumpeter erkannt, dass es oftmals nicht finanzielle Motive sind, die kreative Menschen dazu treibt, unternehmerisch tätig zu werden. So führt der Wissenschaftler wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung vor allem auf psychologische Motive zurück, wie die “Freude am Gestalten”. Schöpferische Unternehmer bringen das Neue in die Welt. Schumpeter gilt tatsächlich als Erfinder des Begriffs Innovation. Es ist der Wunsch, etwas zu bewirken, etwas zu erschaffen, der kreative Unternehmer:innen antreibt. Die englische Sprache hat sich dafür den Begriff des Entrepreneur entlehnt. Leider gibt es keinen brauchbaren Begriff dafür in unserer Sprache – was wohl auch etwas über die deutsche Mentalität aussagt.

Der von mir sehr geschätzte Autor und Unternehmer, Professor Günter Faltin, greift diesen Sachverhalt in seinen Büchern und Schriften immer wieder auf. Sein Wirken hat in mir die Erkenntnis verstärkt, dass es Entrepreneure sind, die die großen Probleme unserer Zeit lösen können. Neugierig, wie das gehen soll? Dann lies gern mehr dazu in meinem Artikel: Warum wir in Deutschland mehr Unternehmer:innen brauchen. Wenn ich in diesem Artikel und auch auf meiner Webseite allgemein von Unternehmer:innen spreche, dann meine ich damit jene schöpferischen Unternehmer, die Entrepreneure. Ich finde allerdings den Begriff Entrepreneur kompliziert auszusprechen und er ist vielen Menschen nicht geläufig, deswegen verwende ich lieber den Begriff Unternehmer. Auch in der Hoffnung damit dazu beizutragen, das Bild der Unternehmer:innen in unserer Gesellschaft in ein positiveres zu verwandeln.

Selbstständige

Die größte Gruppe an Menschen, die in Deutschland ihr eigenes Business betreiben, sind Selbstständige. Meist ist es der Wunsch, selbstbestimmt arbeiten zu können in Kombination mit einer bestimmten Ausbildung oder Fachexpertise, die Menschen dazu antreibt, ein eigenes Business zu starten.

Nun unterstütze ich mit Impact Makers Menschen gezielt dabei, zum besten Unternehmer zu werden, der sie sein können. Warum nicht auch, zum besten Selbstständigen? Der Grund ist: ich bin überzeugt, dass wir nur als Entrepreneure wirklich ein selbstbestimmtes und erfüllendes Leben führen und eine bessere Welt erschaffen können.

Was also ist nun der große Unterschied zwischen selbstständig sein und Unternehmer:in sein?

Der entscheidende Unterschied zwischen Selbstständigen und Unternehmer:innen

Ob du selbstständig bist oder Unternehmer, das ist keine Frage, wie du dich selbst siehst oder bezeichnest. Es ist auch keine Frage der Anzahl an Menschen, die bei dir beschäftigt sind. Du kannst ein Ein-Personen-Business betreiben und Unternehmer:in sein. Du kannst aber auch Inhaber:in eines Unternehmens mit 5, 10, 20 oder noch mehr Mitarbeitenden sein und bist dennoch kein Unternehmer sondern ein Selbstständiger. Tatsächlich trifft das nach meiner Schätzung auf die meisten Inhaber:innen kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland zu.

Selbstständige und Unternehmer verfolgen einen gemeinsamen Zweck: sie möchten anderen Menschen – ihren Kunden – einen Nutzen stiften. Der entscheidende Unterschied zwischen Selbstständigen und Unternehmern ist, was sie dafür tun. Es sind die innere Einstellung und die daraus entstehenden Handlungen, die eine Person zum Selbstständigen oder zum Unternehmer machen. Was ist damit gemeint?

Betrachten wir ein kleines Business ganz allgemein als ein System. Sehen wir es als die sprichwörtliche Black Box, in der verschiedene Vorgänge ablaufen, die wir im Detail nicht einsehen können. Am Ende aber kommt ein Ergebnis aus dieser Black Box heraus – der Nutzen für den Kunden. Damit das funktionieren kann, müssen auch gewisse Dinge wie Material, Informationen oder Energie in die Black Box hinein gegeben werden.

Selbstständige sind selbst Teil dieser Black Box. Sie verrichten in ihrer Firma spezifische Arbeiten oder erschaffen Produkte, um nützlich für ihre Kunden zu sein. Unternehmer hingegen stehen außerhalb. Sie erschaffen und gestalten die Black Box, die Dienstleistungen oder Produkte für ihre Kunden erzeugt. Selbstständige sehen sich als Experten auf ihrem Gebiet. Sie lieben ihre Facharbeit und sie lieben es, ihre Expertise unter Beweis zu stellen. Sie streben danach, ihre Expertenkenntnisse immer weiter auszubauen. Was sie hingegen gar nicht mögen ist, wenn ihnen jemand in ihre Facharbeit hineinreden will.

Kreative Unternehmer erschaffen gern Neues. Sie sind von Grund auf neugierig und sehen die Welt aus den Augen des Anfängers. Sie verstehen sich als Unwissende, die von bestimmten Sachverhalten schlichtweg keine Ahnung haben. Entrepreneure finden sich niemals mit dem status quo ab. Sie lieben Veränderung, sie lieben es, etablierte Zusammenhänge in Frage zu stellen. Unternehmer mögen es überhaupt nicht, wenn jemand sich ihren Träumen in den Weg stellt.

Selbstständige wollen etwas tun. Unternehmer wollen etwas erschaffen.

Deswegen finde ich übrigens die weit verbreitete Auffassung nicht gerechtfertigt, dass Unternehmer ausgesprochene Macher sein müssen. Meist sind es Unternehmensinhaber in der Rolle von Selbstständigen, die ihren Selbstwert daraus ableiten, dass sie besonders viel an- und zupacken. Entrepreneure sind kreative Gestalter, vielmehr Künstler als Fachexperte oder Manager.

Selbstständiger vs. Unternehmer:in – Vor- und Nachteile im Vergleich

Mit diesen Erkenntnissen kannst du selbst entscheiden, ob du dich selbstständig machen / selbstständig bleiben möchtest – oder ob du Entrepreneur werden willst. Lass uns beide unternehmerischen Lebensformen dazu noch etwas genauer unter die Lupe nehmen und die Vor- und Nachteile beider Varianten vergleichen.

Vorteile Selbstständigkeit

  • Als Selbstständige:r beherrsche ich meine Facharbeit. Das verschafft mir Sicherheit.
  • Als Selbstständige:r kenne ich in der Regel das Geschäftsmodell, das meiner Tätigkeit zu Grunde liegt.
  • Meine Facharbeit macht mir (idealer Weise) viel Spaß.
  • Ich kann mir als Experte viel Ansehen und Anerkennung erarbeiten.
  • Ich bin mein eigener Boss.

Nachteile der Selbstständigkeit

  • Als Selbstständige:r verkaufe ich meine Lebenszeit gegen das Geld meiner Kunden.
  • Wenn ich nicht arbeite, verdiene ich nichts.
  • Neben meiner geliebten Facharbeit muss ich noch andere Dinge erledigen, die mir oftmals weniger Spaß machen: Kunden gewinnen, Rechnungen schreiben, Buchhaltung, Mitarbeiter führen, …
  • Es ist meist schwer, mein Business zu verkaufen oder Nachfolgende zu finden.
  • Als mein eigener Boss bin ich meist gnadenloser zu mir selbst als jede:r andere Vorgesetzte.
  • Ich erschaffe keine Firma, sondern meinen eigenen Job. Und dieser Job kann schnell zum Albtraum werden.

Vorteile als Entrepreneur

  • Als Unternehmer entkopple ich meine Arbeitszeit von meinem Verdienst.
  • Ich kann auch ein Einnahmen erzielen, wenn ich gerade nicht arbeite.
  • Wenn ich ein ausgereiftes Unternehmen erschaffe, kann ich dieses später einfach verkaufen oder Nachfolgenden übergeben.
  • Mit einem ausgereiften Unternehmen erschaffe ich mir keinen Job, sondern einen echten Vermögenswert.

Nachteile als Entrepreneur

  • Als Unternehmer betrete ich immer wieder ungewohntes Terrain. Das erzeugt Unsicherheit und Ängste.
  • Als Unternehmer führe ich immer wieder Tätigkeiten zum ersten Mal aus und habe demnach keine Ahnung, wie es geht.
  • Ich muss damit leben können, dass es nicht auf meine Fachkenntnisse ankommt, um erfolgreich zu werden.
  • Um ein guter Unternehmer zu werden, muss ich mich kontinuierlich persönlich weiterentwickeln.

Fallen dir noch weitere Vor- oder Nachteile zu selbstständig oder Entrepreneur ein? Dann schreibe mir gern eine Nachricht, so dass ich die Listen entsprechend erweitern kann.

Eine bewusste Entscheidung kann dein Leben verändern

Egal, ob du ein neues Business gründen willst oder ob du schon viele Jahre selbstständig bist: du kannst dich bewusst dafür entscheiden, welchen Weg du wählst:

a) selbstständig als freischaffenden Fachkraft zu werden/ zu bleiben oder

b) Unternehmer:in zu werden

Ich habe mich für den Unternehmerweg entschieden, weil ich das Leben als Unternehmer für den coolsten Lebensstil in unserer westlichen Gesellschaft halte. Am Anfang, wenn wir ein neues Business starten, unterscheiden sich die Tätigkeiten zwischen Selbstständigen und Unternehmern kaum. Es ist die innere Einstellung, die darüber entscheidet, welchen Weg wir einschlagen werden. Unsere innere Einstellung können wir gezielt entwickeln. Zwei Aspekte sind dafür nötig:

  1. Wir brauchen ein klares Bild von uns selbst und davon, was wir wirklich wollen und
  2. Wir brauchen das richtige Hintergrundwissen

Hier bei Impact Makers unterstütze ich dich, dir diese beiden Aspekte zu erarbeiten.

Schon mit der Entscheidung, dich selbstständig zu machen, hast du gezeigt, dass du dein Leben selbst in die Hand nehmen willst. Gesellschaftlich vorgezeichnete Standardlebensläufe sind wahrscheinlich nicht dein Ding. Nun kennst du den entscheidenden Unterschied zwischen Selbstständigkeit und Entrepreneurship. Ich will dich mit diesem Artikel dazu ermutigen, nun auch aktiv zu wählen, ob du selbstständig sein oder Entrepreneur werden möchtest. Ob du deinen eigenen Job schaffen und behalten oder dir einen echten Vermögenswert erschaffen willst. Wenn du ein für alle Mal aus der Lebenszeit-gegen-Geld-Falle heraus willst, dann ist der Weg des Entrepreneurs die beste Möglichkeit. Der Schlüssel für dieses Abenteuer Unternehmertum ist deine Bereitschaft, Neues zu entdecken und Veränderung zu begrüßen.

Stell dir vor, du kannst morgens aufstehen und jeden Tag auf’s Neue entscheiden, was du mit diesem wunderschönen Tag anfangen willst. Als Entrepreneur ist das möglich.

Fazit (#tltr)

Wir haben uns den entscheidenden Unterschied klar gemacht, der zwischen Selbstständigen und Unternehmer:innen – genauer Entrepreneuren – besteht. Wenn es eine einzige Botschaft gibt, die ich dir in diesem Artikel vermitteln möchte, dann ist es diese:

Selbstständige verrichten Facharbeit, um die Probleme ihrer Kunden zu lösen. Sie schaffen sich ihren eigenen Job, bei dem sie ihre Lebenszeit gegen das Geld ihrer Kunden eintauschen. Entrepreneure erschaffen kreative Mechanismen, die die Probleme ihrer Kunden lösen. Sie selbst stehen außerhalb dieser Mechanismen und erschaffen sich einen Vermögenswert. Entrepreneur zu werden ist keine Frage der Branche, in der wir gestartet sind. Es ist eine Frage der inneren Einstellung.

Neugierig geworden?

Hast du das Gefühl, das dein Weg der Unternehmer:innen-Weg werden soll? Willst du wissen, ob du schon Unternehmer bist oder doch eher selbstständig? Ich lade dich herzlich ein, dich jetzt zu deinen Fragen rund um dein Business oder deinen Traum vom Gründen mit mir auszutauschen. Buche dir dafür jetzt einen Termin für dein gratis Erkundungsgespräch. Zusammen finden wir heraus, wo du mit deinem Business stehst. Und du bekommst Klarheit, was dein nächster Schritt sein kann. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.

Veröffentlicht im März 2021

#010: Selbstständig machen - Gnadenloser Überlebenskampf oder spannende Abenteuerreise?

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