059: Wie Gewohnheiten deine Produktivität als Geschäftsführer boykottieren – und was du dagegen tun kannst

Worum geht’s

Es gibt Angewohnheiten, die unsere Produktivität als Geschäftsführer und Unternehmer regelmäßig zunichte machen. Zum Beispiel mittags zu viel zu essen.

Das so genannte „Suppenkoma“ bezeichnet das Phänomen, dass Menschen kurz nach dem Essen einen deutlichen Abfall ihrer körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit verspüren. Weil der Körper mehr Energie in den Verdauungsvorgang investiert.

Welche Gewohnheiten deine Produktivität noch senken können, erfährst du in diesem Artikel. Und du lernst, was du gegen solche hinderlichen Gewohnheiten ab sofort tun kannst.

Welche Gewohnheit hat dich am meisten „im Griff“? Nutze die Möglichkeit zur Reflexion am Ende des Artikels.

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Höre dir die Podcastfolge an:

Transskript zur Podcastfolge

„Suppenkoma kills Produktivität“, das ist mein Thema heute – aus gegebenem Anlass.

ich wollte eigentlich ein anderes Thema in meinem heutigen live mit dir besprechen aber meine Energie ist völlig im Keller. Und das liegt daran, dass ich heute mittag einfach viel zu viel gegessen habe.

War super lecker, was ich mir da gemacht habe und ich habe die dumme Angewohnheit, wenn mir Sachen gut schmecken, davon viel zu viel zu essen.

Jetzt trage ich die Konsequenzen davon. Und deswegen soll es jetzt in diesem live heute mal darum gehen, wie unsere Gewohnheiten unsere Produktivitäten beeinflussen können.

Ja, also ich bin ganz ehrlich: eine meiner hinderlichen Gewohnheiten ist zu viel zu essen, gerade in der Mittagspause, wenn es sowas richtiges Leckeres gibt. Und das Problem dabei ist, dass ich fast alles gerne esse.

Die Quittung, die ich erhalte ist, dass ich ein paar Stunden später so ein richtiges schönes Energieloch habe. Vielleicht merkst du mir das jetzt auch an.

Das muss nicht sein. Ich kann das nämlich konkret beeinflussen. Das ist das Interessante, deswegen habe ich gedacht, ich mache mal ein Live dazu.

Es gibt also Angewohnheiten, die wir regelmäßig und unbewusst ausüben und die uns aber am Ende dabei behindern, als Geschäftsführer produktiv zu sein und unsere Arbeitszeit so zu nutzen, dass wir das was wir uns vorgenommen haben auch schaffen.

Welche Produktivitäts hemmenden Angewohnheiten gibt es?

Was gibt’s noch an diesen Angewohnheiten? Vielleicht kennst du es von dir: schreib mir mal hier in die Kommentare rein, welche hinderlichen Angewohnheiten sind nicht förderlich für deine Produktivität.

Vielleicht ist es das Vielessen, vielleicht ist es zu wenig Schlaf. Das höre ich von Klienten immer mal wieder, dass sie zu spät ins Bett gehen oder aber rechtzeitig ins Bett gehen aber vielleicht davor zu schwer, zu viel, zu spät gegessen haben und sich das dann für einen gesunden Schlaf nicht so gut auswirkt.

Vielleicht war es auch ein Glas Bier oder ein Glas Wein zu viel. Vielleicht bist du jemand, der mit Smartphone oder Tablet ins Bett geht. Oder jemand, der sogar mit Fernseher ins Bett geht und so vorm Einschlafen die blaue Lichtstrahlung aufnimmt.

Das ist für einen gesunden Schlaf natürlich nicht förderlich.

  • Zu wenig Bewegung
  • zu wenig frische Luft

können Gewohnheiten sein, die dich letztendlich deiner Produktivität hemmen.

Hinderliche soziale Gewohnheiten

Was ich festgestellt habe: es können auch Situationen sein, die mit anderen Menschen zu tun haben. Ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich festgestellt habe, dass wenn ich wirklich produktiv sein will, wenn ich wirklich kreativ arbeiten will – dann geht das am allerbesten, wenn ich ganz alleine bin.

In unserer modernen Arbeitswelt hört man das nicht gern. Da heißt es: Teamarbeit rules! Als Team schaffen wir mehr als der Einzelne.

Das mag in einzelnen Fällen auch so stimmen. Aber wenn es in meinem Fall darum geht, kreativ und konstruktiv zu sein, dann ist es für mich besser, wenn ich alleine bin und keine Menschen um mich drum herum habe.

Vielleicht ist es bei dir auch das Arbeitsumfeld, was deine Energie positiv oder negativ beeinflusst. Vielleicht brauchst Du eine bestimmte Ordnung.

Vielleicht brauchst Du einen bestimmten Background, um dich wohl zu fühlen und gut arbeiten zu können.

Warum ist es wichtig, über Gewohnheiten nachzudenken?

Warum ist es mir so wichtig, daraus mit dir hier ein Live zu machen?

Es geht letztendlich darum, wie du deine Arbeitszeit nutzt. Ich habe immer wieder Kontakt mit Klienten, die sich früh ihre Aufgaben vornehmen und am Ende des Arbeitstages feststellen, dass wieder nichts geworden ist.

Das hat zum einen mit Ablenkung zu tun. Dazu gibt es bereits eine weitere Podcastfolge. Und zum anderen hat das mit deinen Gewohnheiten zu tun, die dazu führen, dass du viel weniger schaffst, als du dir vornimmst.

Was kannst du gegen Gewohnheiten tun, die deine Produktivität senken?

Du kannst natürlich etwas dagegen tun, denn das Gute ist, du kannst ja deine Gewohnheiten ändern!

Gewohnheiten ändern ist ganz einfach.

Aber es ist nicht leicht.

Schritt 1 zum Ändern Produktivitäts hemmender Gewohnheiten

Der erste Schritt dazu ist immer, sich das Ganze bewusst zu machen.

Dafür ist dieses Live heute gedacht. Ich möchte dir als Impuls mitgeben:

Wenn du eine Sache mitnimmst, dann ist es die: schau über deinen Arbeitstag und beobachte – was ist die eine Gewohnheit, die dich in deiner Produktivität als Geschäftsführer nach unten bringt?

Mach dir das bewusst. Und schon hast du den ersten Schritt getan.

Schritt 2 zum Ändern Produktivitäts hemmender Gewohnheiten

Der zweite Schritt ist, eine bewusste Entscheidung zu fällen, das ändern zu wollen.

Du kannst dir ganz bewusst sagen – in meinem Fall zum Beispiel:

„Ich achte ab sofort darauf, mittags nicht mehr zu viel zu essen.“

Jetzt ist wichtig, fange sofort damit an oder höre sofort damit auf. Starte jedenfalls sofort, nachdem du deine Entscheidung getroffen hast. Spätestens innerhalb eines Zeitraums von 48 bis 72 Stunden nachdem du dich für eine Veränderung entschieden hast.

Starte sofort damit. Wenn du länger mehrst, wird es nichts. Das kann ich dir versprechen.

Schritt 3 zum Ändern Produktivitäts hemmender Gewohnheiten

Nun gilt es, die neue Gewohnheit regelmäßig auszuführen. Hier gibt es nur eines zu sagen: bleib dran!

Bleib einfach dran und mach es bewusst jeden Tag, mindestens einen Monat lang, mindestens 30 Tage besser 60 noch besser 90 Tage. Du willst es ja sowieso in eine neue Gewohnheit überführen. Also bleib einfach dran.

Mache es dir auch jeden Tag bewusst. Vielleicht klebst du dir Zettelchen dahin, wo du es jeden Tag siehst, dass du deine neue Gewohnheit annehmen möchtest.

Wie viele Gewohnheiten soll ich auf einmal ändern?

Wenn du feststellst, dass es mehrere Gewohnheiten sind, die deine Produktivität runterziehen und du willst jetzt sofort loslegen, weil du top motiviert bist – nimm nur eine Gewohnheit!

Gehe kleine Schritte. Sonst wird das nichts.

Ich kenne das von mir selber: wenn ich mir zu viel vornehme, wenn ich zu viel auf einmal will, dann klappt das vielleicht zweimal oder dreimal.

Aber irgendwann erscheint mir die Hürde zu hoch, so dass ich überhaupt keinen Bock mehr drauf habe und es lieber sein lasse.

Also, mache einen kleinen Schritt – one step at a time – und bleibe da regelmäßig und diszipliniert dran.

Zeit für Reflexion zu Gewohnheiten, die deine Produktivität senken

Nimm dir jetzt gern etwas zu Schreiben zur Hand. Beantworte darauf die Frage:

Welche hinderlichen Gewohnheiten beobachte ich an mir?

Welche hinderlichen Gewohnheiten will ich ab sofort nicht mehr tun?

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Veröffentlicht im Januar 2023